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Digitale Artikel

Im Artikel-Editor, Reiter Digital → Lieferart:

Lieferart Bedeutung
Ware normaler Versand
Digital (nur Download) kein Bestand, kein Gewicht, keine Versandart — setzt der Server beim Speichern
Ware + Download z. B. Buch mit PDF-Beilage; der Download wird sofort nach Zahlung frei, nicht erst mit dem Paket

Die Lieferart ist unabhängig vom Produkttyp: Ein variabler Artikel kann digital sein (Schnittmuster in drei Größen).

  • Downloads je Datei und Gültigkeit in Tagen — Vorgaben aus den Einstellungen, je Artikel überschreibbar.
  • Je Datei: Name (sieht der Kunde), optional Nur für Variante (über die Beschriftung, z. B. „Rot / XL”).
  • Neue Fassung hochladen mit Was ist neu? („Seite 3 korrigiert”). Die alte Fassung bleibt; Kunden behalten ihre gekaufte, bis sie bewusst wechseln.
  • Weitere Datei für mehrere Dateien je Artikel.

Ohne Datei ist der Artikel bestellbar, aber der Kunde bekommt nichts — der Editor warnt.

Dateien liegen außerhalb des öffentlichen Ordners und sind in der Sicherung enthalten. Erlaubte Endungen und Maximalgröße stehen in den Einstellungen; der Server muss die Größe ebenfalls zulassen (upload_max_filesize, post_max_size).

Schlüssel einspielen (einer je Zeile) oder als CSV/TXT. Doppelte werden übersprungen. Beim Zahlungseingang erhält jedes gekaufte Stück einen Schlüssel — in Mail und Kundenkonto. Ist der Vorrat leer, bleibt die Bestellung gültig und bekommt eine Notiz; unter der Warnschwelle erscheint eine Betriebswarnung.

  • Nur Dateien im Warenkorb: kein Versandschritt, Versand 0 €, nur die Rechnungsanschrift.
  • Zahlungsarten: Unter Zahlungsarten → Nicht bei reinem Download ankreuzen, was dann nicht angeboten wird (z. B. Nachnahme).
  • Widerruf (§ 356 Abs. 5 BGB): Liegt Digitales im Warenkorb, muss der Kunde zwei Häkchen setzen — sofortiger Beginn und Erlöschen des Widerrufsrechts. Der Zeitpunkt steht an der Bestellung und in der Bestätigung.

Freigeschaltet wird mit dem Zahlungseingang — bei jeder Zahlart gleich, auch beim Verbuchen von Hand. Der Kunde bekommt die Mail Download-Links, findet die Dateien im Kundenkonto unter Downloads und als Gast unter /downloads (Bestellnummer + E-Mail).

Bei einer rein digitalen Bestellung ist der Zahlungseingang die Lieferung: Status „Ausgeliefert”, Rechnung geht automatisch raus.

Jeder Link hat Zähler und Frist. Abgelaufen oder verbraucht, darf der Kunde einmal selbst verlängern (abschaltbar). Storno und volle Erstattung sperren die Downloads.

  • An der Bestellung, Karte Downloads: Stand je Datei, Protokoll und Sperren, Freigeben, Verlängern, Limit +5, Link erneuern (alter Link wird ungültig), Mail erneut senden, Freischaltung nachholen.
  • Aufträge & Belege → Downloads: alle Freigaben mit Filter, auffällige Links (mehr als fünf verschiedene Adressen in 30 Tagen), Schlüsselvorrat je Artikel und die OSS-Grundlage — digitale Umsätze an Privatkunden im EU-Ausland je Quartal, Land und Satz.

Sortiment → Digitale Artikel (Einstellungen): Limit, Frist, Selbstverlängerung, erlaubte Endungen, Maximalgröße, Warnschwelle für Schlüssel, Widerrufserklärung verlangen (nur bei reinen Geschäftskunden abschaltbar), OSS-Besteuerung (vor dem ersten Verkauf über die Grenze mit dem Steuerberater klären), Aufbewahrung des Abrufprotokolls.

  1. Block „Produkt · Download-Hinweis” in die Produktvorlage legen.
  2. Zahlungsarten für reine Downloads einschränken.
  3. Mailvorlage Download-Links lesen (System & Einstellungen → E-Mail-Vorlagen).
  4. Testkauf mit Vorkasse, im Backend auf „Bezahlt”, Mail und Download prüfen.